Integration von Ausländern im Landkreis Meißen – CDU stellt sich quer

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Fraktionen LINKE und SPD/Grüne/Piraten stellen Antrag für mehr Bürgernähe bei der Integration von Ausländern- dies stößt bei der CDU auf Ablehnung

Die Fraktionen LINKE und SPD/GRÜNE/PIRATEN stellten in der Kreistagssitzung am Donnerstag einen Antrag auf Schaffung eines hauptamtlichen  Integrations-und Ausländerbeauftragten, der allerdings von der Mehrheit  der CDU/FDP und AFD abgelehnt wurde.

Durch die steigende Anzahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen wachsen auch die Anforderungen an die Gesellschaft in Hinsicht auf Unterbringung  dieser Menschen und deren Integration. Diese Aufgaben könnte ein hauptamtlicher Integrations- und Ausländerbeauftragter besser koordinieren. “Von vielen Bürgern wird eine bessere Kommunikation und eine frühzeitige Information der Anwohner zu einer geplanten Asylunterkunft gefordert. Auch die Koordinierung des zivilgesellschaftlichen Engagement könnte ein hauptamtlicher  Ausländerbeauftragter übernehmen“, so Thomas Gey der Vorsitzende der SPD/Grüne/Piraten-Fraktion.

Die Ablehnung wurde mit einen eigenen Antrag der CDU und FDP kaschiert, in dem eine Prüfung des Anliegens beantragt, aber auch von einer Beibehaltung des bisherigen ehrenamtlichen Ausländerbeauftragten ausgegangen wird. In 7 von 10 sächsischen Landkreisen – übrigens alle ebenfalls mit CDU-Mehrheiten in den Kreistagen – gibt es bereits hauptamtliche Integrations- und Ausländerbeauftragte